Zeitraffer – frühmorgens über Wien

Nun wenn die Nacht schon geliebt, kann auch die frühe Morgendämmerung genossen werden. Überraschenderweise brachte nicht der aufwändigere erste Versuch, durch Intervallaufnahmen mit Superweitwinkel, Nachbearbeitung der Einzelbilder und anschließendem Erstellen eines Zeitraffers das schönere Ergebnis, vielmehr liefert bereits die integrierte Zeitrafferfunktion der D800 gute und klare Frames schon als fertiges Video. Schön hier aber vermutlich besonders die Perspektive, einziehender Nebel südwestwärts über die Donau in die Stadt, hochstehende Wolken in die andere Richtung. Und nicht weitwinkelig, sondern leichte Telebrennweite mit 85mm. Bei 30 Aufnahmen pro Minute entspricht eine Minute hier eine Sekunde mit 30fps.

Am schönsten kommen die Details bei 1080p und fullscreen zur Geltung:
Link: Full HD, Youtube (für fullscreen: Icon ganz rechts, unten).

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3 Antworten zu “Zeitraffer – frühmorgens über Wien”

  1. sebix sagt:

    Sehr schön, wieder mal!

    Ich möchte mich nun auch endlich mal in Zeitrafferaufnahmen probieren. Allerdings mit „Pseudo-Bewegung“, ohne zusätzliche Hardware, sondern reines digitales Zoom und Verschieben des Bildausschnitts der vorhandenen Bilder (ich mache meist 6MP Bilder, das reicht völlig für HD und lässt viel Spielraum offen).

  2. Kurt Fleisch sagt:

    danke :-) muss aber sagen, dass das video fast wie hier abgebildet aus der d800 rausgekommen ist – ich bin so begeistert von dem ding! – hab nur sehr wenig nachbearbeitet. vorallem mit der neueren 85mm/1.8 linse kommen bilder in einer qualität, die ich bisher nicht kannte. (sicher mit anderen lichtstarken festbrennweiten auch, aber mehr kann ich mir momentan nicht leisten ;-) – bin außerdem mit vorhandenem sehr glücklich :)

    über bewegung habe ich auch schon nachgedacht… ich denke, der einfachere weg ist, zuerst ein sehr hochauflösendes video zu erstellen, besser noch höher als HD, und dann mit videoschnitt-software – aber da kenne ich mich leider wenig aus. komplizierter wäre es, die einzelframes vorher zurecht-zu-croppen, aber da müsste man ein skript schreiben, dass das erledigt, oder eine schon vorhandene flexible software finden…

  3. Kurt Fleisch sagt:

    nachsatz: wobei das croppen vor dem videoerstellen auch nicht wirklich kompliziert sein muss. bei einer geradlinigen bewegung, kann man per imagemagick für bei jedem frame einfach einen pixel früher oder später ansetzen… in einer schleife… nicht-lineare bewegungen müsste man sich halt ausrechnen – wäre vielleicht doch in dieser form gar nciht so schwer zu realisieren, bevor man sich mit videoschnittprogrammen herumspielt, die entweder dauernd abstürzen, solche funkionen nicht bieten, oder zu viel geld kosten :-O

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