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Wahrheit, aus dem Archiv, 2006

Dienstag, 26. Oktober 2010

§1 Die Wahrheit

Die Wahrheit besteht aus der Lüge. Besteht ein Zusammenhang zwischen einem Penis und einem Buch, so kann dies als Wahrheit bezeichnet werden. Das Buch besteht aus Buchstaben, die in sogenannten Sätzen gruppiert sind. Die Sätze ansich ergeben keinen Sinn. Betrachtet man jedoch jeden einzelnen Buchstaben an und für sich, erkennen wir darin den Geschlechtsakt. Das ist wiederum die Lüge an der Wahrheit. Daher wird soweit gegangen, bis alle Lügen ausgesprochen sind, um den Penis zu erhalten.

§2 Der Geschlechtsakt

Trifft der Penis im schlaffen Zustand auf sämtliche Vokale einer Seite eines Buches, welches von Elfriede Jelinek geschrieben wurde, so nennen wir dies den Geschlechtsakt. Er ist der Unsinn des Lebens, wobei gerade der Unsinn Sinn macht. Die wichtigsten Autoren in der Geschichte der Menschheit schrieben ihre Bücher ohne, dass sie darin Konsonanten verwendeten. So sind zum Beispiel sämtliche Dialoge Platons ausschließlich mit dem Buchstaben i geschrieben. Diese Vorgehensweise sollte den Geschlechtsakt fördern. Allerdings schrieb Platon seine Bücher nicht unter dem Psyeudonym Jelinek, was zur Folge hatte, dass der Geschlechtsverkehr vor dem Jahre 1967 praktisch undurchführbar war.

§3 Der Unsinn

Der größte Unsinn ist das weibliche Geschlechtsorgan: die Vagina. Dieses Organ ist für den Organismus der Frau lebensnotwendig. Es dient zur Nahrungsaufnahme. Analphabeten, welche nicht die Möglichkeit haben, Vokale zu erkennen nutzen jedoch die Vagina auch als Nahrungsmittelersatz. Da Frauen auf diese Weise speisen, besitzen sie keinen After.

§4 Der After

Im Mittelalter wurde der After erfunden. Junge Frauen, die an Afterneid litten, leckten diese großen Löcher, die sich am Hinterkopf des Mannes befanden oft stundenlang. Heute gibt es eine immer größer werdende Anzahl an Wissenschaftlern, die an der Existenz des Afters überhaupt zweifeln. Tatsächlich gibt es bis heute keinen Beweis für das reale Vorhandensein dieser Rosette.

§5 Die Frau

Bewiesen ist dagegen die Existenz der Frau. Sie unterscheidet sich vom Mann nur in einer Weise: sie denkt. Allerdings nicht schlüssig. Jüngste Umfragen unter Frauen ergaben nichts. Manch eine böse Zunge phantasiert von einem Reich der Möse. Belesene Menschen wissen von der Wahrheit dieser Lüge und vermeiden jeden Kontakt.

§6 Der Mann

Er ist eine Erfindung der Frau, die sie sich hätte sparen können. Menschen gibt und gab es nie, daher wird es nie einen Übermenschen geben. Der Übermann trägt den Namen Constantino Gambetti, welcher ein Produkt der weiblichen Vorstellungskraft ist. Die Überfrau ist bereits 1811 an den Folgen ihrer Vereinsamung verstorben. Eine Nachfolge ist mangels männlicher Vorstellungskraft nie in das Licht der Wahrheit gerückt. Im Gegensatz zum Mann, der eine Negation des männlichen Gliedes besitzt, trägt der Übermann drei Stück am Rücken. Der denkende Übermann denkt die objektive Wahrheit aller. Diese Gedanken bestehen grundsätzlich aus Vokalen.